Rund 40 Gäste aus verschiedenen Branchen, von Handwerk bis HighTech, trafen sich gestern im CoHub der Ehret+Klein AG in Starnberg, um über zirkuläres Wirtschaften zu sprechen. Der großartige Vortrag von Dr. Manuel Braun zeigte zweifelsfrei, dass der derzeitige Umgang mit Ressourcen nicht der richtige Weg sein kann. Zumal steigende Rohstoffpreise oder mangelnde Verfügbarkeit ein hohes Risiko für viele Unternehmen bedeuten.
Wichtig: Kreislaufwirtschaft heißt nicht, das Recycling zu verbessern. Stattdessen: längere Lebensdauer von Produkten, Reparatur oder Refurbish, Abo-Modelle statt Kauf etc. => Umdenken und kreative Ideen sind gefragt! Das bestätigte auch Stefan Ullmann, der mit e + k upcycle innovative Immobilienprojekte voranbringt.
In der anschließenden Diskussion zeigten drei Teilnehmer:innen aus dem Landkreis, wie es gehen kann: Wie kann man heute als Architektin noch guten Gewissens und im Einklang mit der Natur Häuser bauen? Inwiefern sind Produkte aus dem 3D-Drucker ein Rezept gegen Überproduktion oder lange Transportwege? Wie gelingt es elektronische Bauteile wiederzuverwenden und so wertvolle Rohstoffe zu sparen? Ein ganz großes Dankeschön an Antonia Cruel, Björn Hannappel und Stefan Theil, die den Abend sehr bereichert haben!
Fazit der ausgebuchten Veranstaltung:
- Nachhaltigkeit bringt Schwung in die Firma: Wo Unternehmer:innen nach ungewöhnlichen Lösungen suchen und sich mit neuen Business Cases beschäftigen, wird kreativ gearbeitet, entsteht Dynamik und Innovation – das macht Laune.
- Wo sich wie gestern Menschen treffen, die diese Themen interessieren, trifft man auf viele inspirierende Gesprächspartner:innen – das hat das intensive Netzwerken gestern gezeigt.
- Kreislaufwirtschaft bietet durch ungewöhnlicher Partnerschaften jede Menge toller Storys. So haben wir gestern gelernt, dass man beispielsweise mit übrigem Salzgurken-Wasser auch Flugzeuge enteisen kann.
Wer Interesse an künftigen Veranstaltungen hat, gerne melden bei Projektleiterin Daniela Lindquist unter lindquist@starnbergammersee.de.

