10 Dinge

die man in StarnbergAmmersee unbedingt erlebt haben muss.

Christkindlmärkte

Advents- und Weihnachtszauber überall

Wir haben Tipps für die schönsten Christkindlmärkte der Region. Stimmungsvoll direkt am Ufer des Starnberger Sees, im LA VILLA in Niederpöcking verbreiten die Stände eine ganz besonders charmante Atmosphäre. Mit einer echten lebenden Krippe bezaubert der Markt im Kloster Andechs, jedes Jahr verkleiden sich die Bewohner des Dorfes und ziehen samt Schafen und Ochse in den Stadl. Nur stimmungsvolle Beleuchtung durch Kerzenlicht und ausnahmslos handgefertigte Produkte aus der Region gibt es in Dießen am Ammersee. Das Marienmünster gibt eine majestätische Kulisse ab und verleiht dem Markt eine imposante Atmosphäre. Ein echter Geheimtipp ist der kleine und gemütliche Adventsmarkt in Unterbrunn, einem Ortsteil der Gemeinde Gauting. Wer erleben will, wie die traditionelle Vorweihnachtszeit auf dem Dorf aussieht, sollte hier einen Besuch abstatten.

Weitere Christkindlmärkte

Maisinger Schlucht

Zu jeder Jahreszeit ein schöner Spaziergang, aber im Herbst und Winter besonders bezaubernd.

Rund eine Stunde wandert man vom Parkplatz in Söcking durch die Maisinger Schlucht, direkt am Bach entlang. Das bunte Laub der Bäume ist im Herbst besonders stimmungsvoll. Gerade mit kleineren Kindern ein toller Spaziergang, die Kleinen können auf den ebenen Wegen gut mit Radl oder Laufrad unterwegs sein und am Bachlauf gibt es jede Menge zu entdecken. Wer das Wandern richtig aufregend gestalten will, geht bei Dunkelheit mit Laternen durch Schlucht. Am Ende locken als Belohnung warme Getränke und bayerische Schmankerl im traditionellen Dorfgasthof.

Zur Wandertour

Kloster Andechs

Tradition und Gastlichkeit

Kloster Andechs wird traditionell seit 1850 von der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München bewirtschaftet. Die Klosterbrauerei stellt das bekannte Andechser Bier her, auf das die gesamte Region durchaus stolz ist. Bräustüberl und zugehöriger Biergarten laden nach der Wanderung zum Kloster, oder nach dem kurzen Anstieg vom Parkplatz aus, zum Verweilen ein. Aber auch wer den Wallfahrtsort ansteuert, um Ruhe und Zeit für sich selbst zu finden, ist hier richtig. Trotz all des Trubels, der im Sommer oft im Biergarten herrscht, ist die Wallfahrtskirche ein heiliger Ort, der einen zur Ruhe kommen lässt. Einige Pilgerzimmer für Übernachtungen hält der Klostertrakt im Übrigen auch bereit.

Buchheim Museum

Kunst Architektur Natur - Kunstausstellung außerhalb der Großstadthektik

Herausragende expressionistische Werke und eine bemerkenswerte volks- und völkerkundliche Ausstellung, all das lässt sich im Ambiente des Buchheim Museums besonders gut genießen. Weder Trubel noch Lärm lenken hier vom Wesentlichen ab, man kann sich ganz und gar der Kunst widmen. Der innovative Bau von Architekt Günther Behnisch und die weitläufigen Gartenanlagen fügen sich perfekt in die Umgebung ein. In Bernried direkt am Starnberger See gelegen, beherbergt das Museum ständig die Sammlung von Lothar-Günther Buchheim, ergänzt von wechselnden Sonderausstellungen. In den Sommermonaten geöffnet von 10-18 Uhr, im Winter von 10-17 Uhr. Montag ist Ruhetag.

Seebad am Starnberger See

Alpenkulisse, Seezugang und Verwöhnprogramm

Baden und Wellness direkt am See - das gibt es jetzt das ganze Jahr über. Im neuen Seebad in Starnberg kann man im Sommer auf der Liegewiese mit Blick auf die Alpen entspannen und sich mit einem Sprung in den Starnberger See abkühlen. Wenn die Tage kälter werden, zieht man einfach vom Strand- ins Hallenbad um. Das neue Bad mit Rutschen, Saunalandschaft und Wellnessangebot entschädigt einen für nasskalte Regentagen und bietet Spiel und Spaß für die ganzen Familie.

Wörthsee

Der Freizeit- und Familiensee kommt im Winter ganz groß raus.

Wer lange Spaziergänge am Seeufer liebt, kann den Wörthsee mit einem Marsch von gut 10 Kilometer umrunden und anschließend in Steinebach auf einen Glühwein einkehren. In der Regel friert der See durch seine geringe Tiefe jeden Winter für einige Zeit zu, dann wird es Zeit für die Schlittschuhläufer und Eishockeyfans. Mit etwas Glück entsteht bei tiefen Temperaturen ohne Schneefall das sogenannte „Spiegeleis“, dann kann man wunderbar eislaufen und dabei noch die Steine auf dem Grund begutachten. Ein leichter Wind reicht dann aus, um die Eissegler aufs Eis zu locken, die still und majestätisch – aber mit beachtlicher Geschwindigkeit – über die gefrorene Fläche gleiten.

Ski & Rodel gut!

Zwar bietet die Region keine echten Skipisten, aber zum Rodeln oder Üben für die Kleinsten reicht es allemal.

Mit Karacho bergab geht’s in Leutstetten mit dem Schlitten über die Koppeln, auf denen im Sommer die Pferde grasen. Der Kreuzmöslhang im Berger Ortsteil Aufkirchen gilt mit seinem kleinen Lift von rund 200 Metern und dem eigenen Glühwein-Standl unter den Einheimischen als echter Hotspot. Hier tummeln sich Familien mit Kindern, sobald die Schneedecke für Ski und Schlitten ausreicht. Überall sieht man wehende Schals, bunte Mützen und rote Backen – eine ganze Armada in Schneehosen stapft tapfer immer wieder den Berg hinauf. Kaum ein Kind gibt es in der Region, das hier nicht Skifahren gelernt hat. Skibob und Holzschlitten sind auch auf dem Tutzinger Johanneshügel gut vertreten, sobald die ersten Flocken gefallen sind.Hier kann man sogar beim Rodelspaß einen Blick auf den Starnberger See und die verschneiten Berggipfel der Alpen erhaschen.

Schloss Seefeld

Historisches Gemäuer mit neuer Aufgabe

Die Straße von Weßling nach Seefeld wird umrahmt von der ältesten und schönsten Eichenallee Bayerns, bereits 1770 pflanzte Graf Anton Clemens zu Toerring-Seefeld hier 765 Eichen.
Über dem Pilsensee thront Schloss Seefeld, die sehr gut erhaltene Schlossanlage lädt mit viel Kunsthandwerk und einem urigen Bräustüberl zum Verweilen ein. Auch eine ganz besondere Perle verbirgt sich in den historischen Gemäuern – das Kino Breitwand hat zwei besonders charmante Kinosäle direkt im Schloss, das Programm wurde bereits als "Deutschlands bestes Programmkino" ausgezeichnet.

Gipfel-Feeling auf der Ilkahöhe

Der schönste Blick auf See und Alpen

Die Beschilderung für den Wanderweg zum Gasthaus „Forsthaus Ilkahöhe“ startet direkt am Bahnhof in Tutzing. Oben angekommen erfasst einen fast so etwas wie Gipfel-Feeling, obwohl die Ilkahöhe nun wirklich kein Berg ist. Aber der Ausblick über den Starnberger See und der Blick hinüber in die Alpen ist wirklich einmalig. Nach einer Stärkung im Gasthaus geht’s dann auf dem Rundweg zurück nach Tutzing. Wem die Wanderung zur kurz ist, der macht noch einen Abstecher zum Deixlfurter See, bevor es zurückgeht. Sobald Schnee und Kälte einkehren biete die Ilkahöhe ein Schlittenparadies und der angrenzende Deixlfurter See wird zur Schlittschuh-Hochburg.

Foto: Museum Starnberger See

Museum Starnberger See

Die prunkvolle Vergangenheit rund um den Fürstensee

Ein ideales Programm bei Schlechtwetter: in dem kleinen, aber feinen Museum mitten in Starnberg lässt sich hervorragend ein Nachmittag verbringen. Zu bewundern gibt es einzigartige Exponate, die die Geschichte der Region illustrieren: Prachtvolle Seefeste, mondänes Villenleben, lustige Schifffahrten, innige Heiligenverehrung, künstlerisches Schaffen, aber auch einfaches Leben und harter Broterwerb – rund um den Starnberger See war schon immer viel los. Hier wird gezeigt, wie die zahlreichen Sommerfrischler und Künstler das Flair am See prägten, als 1854 die Eisenbahnlinie von München nach Starnberg eröffnet wurde und so auch der touristische Boom in den umliegenden Fischerdörfern begann. Dazu gibt es wechselnde spannende Ausstellungen, Vorträge und Seminare zu kunst-, kultur- und sozialgeschichtlichen Themen.